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HongKong - Tag 2 (Kurz In China)

Um 6 Uhr Morgens nach 12 Stunden Schlaf und 2 Tassen Kaffe ziehen wir wieder los ins Städtchen. Heute gibt es Dim Sum zum Frühstück. Das sind z.B. im Bambuskörbchen gedämpfte Bällchen mit Wachteleiern und Reis gegart um Lotusblatt mit Fleisch.

Auf dem Weg in den nächsten Park kommen wir durch unzählige Einkaufspassagen und bleiben immer wieder hängen um was zu schauen und einzukaufen. Chi kauft Turnschuhe und wir ein paar Badeschlappen... Eine Runde durch den Park und barfuß über Steine. Da werden die Füße wieder munter.

Zum Mittag gibt es heute Reissuppe und diverse gefüllte Reisnudeln. Das Esssen ist mal wieder extrem ungewöhnlich lecker. Beim Essen haben wir beschlossen das wir mit Chi's Tante und Mama zusammen nach China fahren. 

Von hier aus fährt der Bus in 10 min an die Grenze. Die Einreise war sehr aufregend. Man musste mit dem Handy ein Formular ausfüllen und dann wurden  Fingerabdrücke genommen. Das klappte alles nicht so gut, bei Franz wollten die Fingerabdrücke nicht, Jochen hatte kein Internet und ich musste meinen Geburtsnamen erklären. Geschafft und etwas genervt von so viel Bürokratie ging es endlich mit dem Taxi weiter nach Liantang. Dort wurden wir von der Tante in einen Massageladen geschoben. Von den ganzen Diskussionen davor verstehen wir kein Wort. Es ging scheinbar um die Anzahl an Personen und Räumen. Männlein und Weiblein werden getrennt massiert. So lande ich zusammen mit der Tante in einem Raum und werde 2 Stunden durchgeknetet. Jochen hatte sich Schröpfen lassen und hat nun einen komplett roten Rücken - sieht aus als hätte Ihn jemand ausgepeitscht. Im Anschluss gehen wir neben an zum Hot Pot essen. Es kommen zwei große Töpfe auf glühender Holzkohle. In einem liegt ein ganzer Fisch im Sud im anderen grob zerhackte Hühnchen Stücke. Dazu kommt noch Gemüse und in einer weiteren Schüssel kommen noch Flußkrebse und Austern. Das Essen war sehr lecker aber ungewohnt. Alles mit Knochen und Gräten ist mit Stäbchen ganz schön schwierig zu essen. Für die Krebse bekommen wir Plastikhandschuhe und das war ein richtiges geschmotze und gepule.

Die Heimreise lief dann einfacher mit der Metro und bei der Einreise nach HongKong gab es "nur" einen Stempel im Pass.

Das war ein Tag voller Überraschungen, man versteht nicht alles was besprochen wird und so kommt so manches überraschend. Zurück in der Wohnung im Sheung Tsuen (Liu-Dorf) sitzen wir noch gemütlich zu einem Bier zusammen. Um 1 Uhr Nachts gehen wir dann endlich schlafen - wir sind noch etwas verdreht durch die Zeitverschiebung.

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