Heute machen wir einen kleinen Stadtpausetag.
Wir machen eine Wanderung auf den Liu-Berg, ein 6 km lange Hügelkette an der Grenze zu China. Zuvor gehen wir noch ganz entspannt durch die Gassen vom "kleinen" Liu Dorf und besichtigen den ersten Liu - Tempel und gehen am Rathaus vorbei. Chi ist die 26. Generation des Liu Clan. Das Liu Dorf war früher komplett von einem Wassergraben umschlossen. Mittlerweile ist der Graben teilweise überbaut. Wir überqueren den Graben auf einer Landstraße und wandern zum Fuß der Hügelkette. Hier sehen wir die ersten Gräber der Lius am Wegesrand. Sind teilweise kleine Häuschen mit Tontöpfen oder runde Gräber aus Beton. Auch Chis Vater ruht an diesem Berg. Die Gräber werden nu einmal im Jahr besucht um die Totenruhe nicht zu stören, so kann die Seele ungestört aufsteigen.
Immer entlang des Grads geht es auf einer alten Militärstrasse zwischen China und Hong Kong entlang. Auf dem höchsten Punkt ist die Aussicht sehr beeindruckend. Im Vordergrund grüne Landschaft mit einstöckigen Häusern, im Hintergrund fette Hochhäuser. Die Region Shenzhen in China ist eine einzige Hochhauswüste. Zum Glück ist heute der Himmel bedeckt und ein "kühlerer" Wind weht, so lassen sich die 400hm gut bewältigen. Wir erreichen zufrieden das kleine Örtchen Ping Che mit einem kleinen Kiosk in dem wir uns etwas zum trinken und ein Eis gönnen. Mit dem Bus fahren wir direkt nach Fanling und besuchen den Fanling-Tempel. Wieder ein schöner taoistischer Tempel. Es stehen alle chinesischen Sternzeichen auf einem Balkon. Jochen ist im Jahr des Pferdes geboren, Franz im Jahr des Ochsen, Chi im Jahr des Huhns und ich im Jahr des Drachen. Anschließend tauchen wir in das wuselige Einkaufszentrum von Fanling ein. Hier gibt es leider keine schöne alte Einkaufsstraße mit Restaurants und Läden, daher suchen wir uns in dem Einkaufszentrum ein nettes Restaurant mit Nudelgerichten. Wir versuchen mal ohne Chi's Hilfe zu bestellen. Das klappt eigentlich ganz gut, allerdings sind die Suppen beide leicht scharf und eine hat extrem viel Szechuan Pfeffer, so dass danach die Lippen taub waren. Nach dem Essen können wir Chi nicht von dem Kauf einer Durian-Frucht abhalten. So schleppen wir die 2kg schwere Durian nach Hause. In Sheung Shui versuchen wir noch in zwei Reisebüros ein Tripp nach Macau zu buchen. Dort wurde uns empfohlen doch lieber selber zu buchen, da hier hauptsächlich Gruppenreisen verkauft werden. Auf dem Weg nach Hause kaufen wir uns noch 12kg Wasser und schleppen das Ganze nach Hause. Im Zimmer planen wir noch die nächsten Tage.










































Kommentar schreiben
Cordula (Sonntag, 29 März 2026 20:24)
Wow … tolle Reise und Fotos. Wünsche euch einen wunderschönen Urlaub. LG Cordula
Bernd Kleiber (Montag, 30 März 2026 18:07)
Hallo Jogi und Ela,
Es ist unbeschreiblich, was Ihr so alles erlebt! Mama wäre wahrscheinlich sehr, sehr gerne bei Euch !!!! Ja vielleicht klappt das ja einmal?
Liebe, liebe Grüße
Papa
Inge (Mittwoch, 01 April 2026 12:50)
Die Hühner reine wären das für mich. Liebe Grüße Inge